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#philosophie#surrealismus#nietzsche

Gesichter der Persönlichkeit

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Gesichter der Persönlichkeit | story.one

Die Welt hat viele Gesichter, jede Weltanschauung ist individuell und keine ist falsch. Das ist die Herausforderung, das ist, was es einem schwer macht, hier zu überleben. Diese Geschichte ist eine über die Weltanschauung von zwei Leuten, die wie Nietzsche sagen würde, als „Übermensch“ erkannt werden. Jene Übermenschen, die die ewige Wiederkehr erkennen, also die Welt zu sehen und zu akzeptieren, wie sie wirklich ist. Philosophisch gesehen ist die Denkweise fragwürdig und dennoch existiert in Individuen ein gewisser Übermensch.

Sie wurde etliche Jahre zuvor geboren. Unerwartet dennoch von den meisten geliebt, sie war ein Individuum, welches Kräfte hatte. Kräfte wie kein anderer auf dieser Welt. Sie hatte es geschafft jedem dem sie je begegnete zu geben was die Person gebraucht hat. Sie hatte einen Geist gefüllt Freiheit und Leidenschaft, ein Feuer in sich brennen von der sie jedem einen Teil abgab. Jeder der ihr nahe Stand fühlte Liebe, Geborgenheit und wurde von dem Lachen und der Fülle, die sie trug, angesteckt. Wo auch immer sie hinging teilte sie die Flamme, die in ihr gebrannt hat. Sie lebte davon anderen Menschen zu geben und sie zu inspirieren. Die Momente, in denen sie am stärksten war, waren die in denen sie tat was sie liebte, in denen sie mit der Natur verbunden war, in denen sie die Tasten des Pianos und das Klimpern der Gitarre in ihren Ohren war nahm oder in denen sie den verschiedenen Farben in ihrer Hand einen Platz auf einer Leinwand gab. Am allerliebsten tanzte sie jedoch im Regen. Niemals hat es je gewagt ihr dieses Gefühl wegzunehmen, jeder der sich mit ihr umgab war, ohne zu zögern, lebendig.

Er wurde eine kurze Weile vor ihr geboren. Jedoch mit einem Fluch. Den Fluch, jeden mit sich hinunter zu stürzen.

Er war das genaue Gegenteil von ihr. Er wurde ohne einen einzigen Sinn an Empathie oder Gefühl geboren und wusste nicht, wie man fühlt, bis man ihn gelehrt hatte, wie es funktionierte. Ungewollt. Jeder bei dem er einen Hauch an Wichtigkeit verspürte starb. Natürlich hatte er von Natur aus Instinkte, Impulse und Gefühle aber sein Verstand war diesem Überlegen. Alles was er dadurch gelernt hatte war lügen. Er log so viel, dass er selbst die Lüge von der Realität nur schwer unterscheiden konnte. Er traf sie, als sie es am meisten brauchte, und sie wusste es war das Schicksal, welches wollte, dass sie aufeinandertreffen. Das erste Mal traf sie ihn als Kind. Sie sprachen nie jedoch war da dieses gewisse etwas. Sie wusste sie gehörten zueinander. Sie vertraute dem und ihr Instinkt war sehr wohl im Recht. Mit den Jahren trafen sie erneut aufeinander. Stärker. Enger. Und obwohl er jeden um sich herum in den Tod stürzte schaffte er es in ihr das Feuer stärker zu entfachen als sie sich je zu träumen gewagt hatte. Er log eine ganze Persönlichkeit vor, was sie wusste aber ausgeblendet hatte, da sie der Überzeugung war seinen Fluch aufheben zu können, früher oder später war er einer derjenigen der sie genauso in den Tod stürzte.[…]

© alu 2022-05-13

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