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#diegedankenwerkstatt

Der innere und äußere Wandel

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Der innere und äußere Wandel | story.one

#persönlichkeitsentwicklung #selbsterfahrung

Wenn ich so raussehe in die Welt, dann kann ich den Wandel erkennen. In der Arbeitswelt, den Partnerschaften, im persönlichen Umfeld und im Zeitvertreib.

Neulich bin ich einem Menschen begegnet, dieser hat mir erklärt, er hätte ein Brett vorm Kopf und möchte es gerne weghaben. “Ein Brett vorm Kopf, wie sieht das denn aus!”, frage ich. “Ich möchte gerne etwas verändern, weiß aber nicht wie!”, antwortet der Mensch. Ich frage: “Wieso willst du das Brett vorm Kopf weghaben? Vielleicht ist es für etwas gut? Ursprünglich geht diese Redewendung darauf zurück, das störrischen Ochsen bei der Arbeit ein Brett direkt vor die Augen gehängt wurde, damit die Bauern mit ihnen einfacher arbeiten konnten. Es schränkte ihre Sinneswahrnehmung ein. Das hatte schon seinen Sinn.

“Und welchen Sinn hat mein Brett, ich bin doch kein störrischer Ochse!" “Stell dir mal das Brett vorm Kopf als Bild vor, kannst du damit sehen?” “Nein, kann ich nicht, da bin ich blind!” “Du kannst nach Außen nichts sehen, aber könnte es sein, dass du dadurch besser nach innen blicken kannst? In deine Innenwelt? Dort befindet sich die Gesamtheit deiner Gedanken und Gefühle. Vielleicht kannst du da etwas Sinnvolles entdecken, wie du etwas verändern könntest. Der Widerstand des Brettes vor dem Kopf wird schon seine Berechtigung haben.

Ein äußerer Wandel kann auch besser gelingen, wenn ihn ein innerer Wandel begleitet. Veränderung beginnt bei uns selbst. Du könntest ja dein eigenes Projekt daraus machen und dich einmal fragen:

*Lebe ich eine erfüllende und glückliche Beziehung? *Habe ich einen bereichernden Beruf? *Habe ich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern? *Stimmt meine Wohnsituation? *Könnte ich morgen sterben?

“Und wenn ich mir diese Fragen nicht stelle, was ist dann? Menschen sind doch so, wie sie sind.” "Du bist, der du bist. Aber du könntest ja auch jemand ganz anderer sein, das ginge ja auch. Du bräuchtest nur etwas an dir verändern, vielleicht eine innere Haltung, dann bist du schon jemand anderer. Immer noch derselbe, aber doch anders.

Wir standen beide so da und dann kam dem Mensch der Gedanke: "Und wenn ich anders wäre und nicht so bin wie ich bin, was wäre das dann? Ich antworte: “Eine aufschlussreiche und abenteuerliche Reise, wenn du dich darauf einlässt.”

Der Mensch überlegt und während er so studiert, beschleicht ihn das Gefühl: “Veränderungen zu machen ist schwierig.” "Da hast du recht. Schwierigkeit beinhaltet Mühe und Anstrengung und kann knifflig sein, wie ein Rätsel und ein Rätsel ist auch eine durch Nachdenken zu lösende Aufgabe. Zuerst siehst du dir Bilder oder Texte an, streichst Zeichen weg oder tauscht sie aus. Schließlich entsteht das Lösungswort. Ähnlich ist es bei dir. Du siehst dir dein Leben an, deine Systeme, die Teile des Ganzen und die Zusammenhänge, nimmst weg und fügst hinzu. Sicherlich eine respektzollende Reise und ein mit Achtsamkeit beständiger, innerer und äußerer Wandel."

© dieKunstderPerspektive 2021-06-11

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