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#urlaub#flughafen#flugzeug

Unterwegs Teil 2 - Am Flughafen

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Unterwegs Teil 2 - Am Flughafen | story.one

Endlich war der große Tag gekommen. Der Urlaub konnte beginnen. Mitten in der Nacht ging es los zum Flughafen Frankfurt. Um diese Uhrzeit war kaum Verkehr auf der Autobahn und wir waren im Nu auf dem Parkplatz. Die QR-Codes für die Schranken am Eingang des Holiday Parkings hatte ich mir vorher auf meinem Smartphone gespeichert, sodass wir ohne groß nach Zetteln suchen zu müssen sofort auf den Parkplatz fahren konnten. Da wir noch etwas zu früh dran waren, suchte ich ganz in Ruhe meine Gepäckstücke zusammen, trank noch einen großen Schluck Wasser und aß ein Hörnchen. In dieser gesamten Zeit schaute meine Mama auf meinem Smartphone den QR-Code an und wunderte sich vor sich hin, wie sowas wohl funktionierte.

Lächelnd nahm ich ihr mein Smartphone aus der Hand und wir liefen zum Shuttlebus. Dieser brachte uns in 20 Minuten zum Flughafen. Eingecheckt hatte ich uns bereits am Vorabend mithilfe eines magischen QR-Codes, der jetzt dazu diente, unsere Koffer aufzugeben.

Nachdem alles Formelle erledigt war, stellten wir ernüchternd fest: wir hatten noch zweieinhalb Stunden Zeit, bevor das Boarding losging. Die Zeit wussten wir aber ganz gut zu nutzen. Viele Souvenirshops luden zum Verweilen ein und als wir an einem Backwarenstand vorbeikamen, meldeten sich unsere Mägen. Also stärkten wir uns genüsslich mit Croissants und Kaffee.

Zufällig kamen wir an der Tafel vorbei, an der die Abflugzeiten eingetragen waren. Entsetzt stellten wir fest, dass unser Flug nicht wie geplant von Gate A2 losging, sondern auf Gate E23 verlegt wurde, welches sich am anderen Ende des Flughafens befand. Also beschlossen wir uns gleich auf den Weg zu machen. Gerade am richtigen Gate angekommen, begann schon das Boarding und wir reihten uns in die Schlange der wartenden Personen ein. Die 1. Klasse Passagiere, sowie Familien mit kleinen Kindern und behinderte Personen durften zuerst an Bord. Dann kamen wir an die Reihe.

Die Stewardess am Eingang begrüßte uns mit einem Bonbon. Wir liefen nach hinten durch zu unseren Plätzen. Zwei Reihen hinter den Flügeln, der Platz am Fenster für mich und der in der Mitte für Mama. Genau so hatte ich sie am Abend vorher beim Einchecken ausgesucht. Neben uns am Gang nahm noch ein Mann platz. Abgesehen von dem Moment, als die Stewardess Getränke und einen kleinen Snack vorbeibrachte, nahm der Mann keine Notiz von seiner Umgebung. Er starrte die ganz Zeit Bilder auf seinem Tablett an.

Dann die Durchsage: “Meine Damen und Herren, wir möchten Sie darüber informieren, dass am Zielort ein Unwetter herrscht und das Flugzeug noch nicht wie geplant landen kann. Wir bitten diese Verspätung zu entschuldigen.” Das war mir ganz recht. Es gibt nichts Schöneres, als über den Wolken zu sein. Und dieser Ausblick erst!

Mit nur 20 Minuten Verspätung landete das Flugzeug sicher am Flughafen von Venedig. Das war immernoch rechtzeitig. Wir wurden von Reisebegleitern des Kreuzfahrtschiffs empfangen und es ging entspannt mit dem Bus zum Hafen.

© Dorothée Deitert 2021-05-05

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