skip to main content

#verletzung#lesen#wohnmobil

ein unvergessener Badeurlaub

  • 69
ein unvergessener Badeurlaub | story.one

Wir sind Habt Acht gestanden um 4 Uhr früh, da hat sich schon die Frage aufgedrängt, sind wir überhaupt ausgeschlafen? Doch munter waren wir Gott sei Dank, weil der Weg nach Kroatien, ist nämlich lang.

Die Autobahn haben wir genommen bis St.Michael, doch das ewige Einerlei und immer nur geradeaus, war uns zu fad. Über Leoben, Bruck an der Mur, bis fast nach Graz sind wir auf Bundesstraßen gefahren, dazwischen haben wir uns eine Pause mit Kaffee und Kuchen gegönnt, das hat das Herz wieder in Schwung gebracht, dann fuhren wir wieder auf der Autobahn, problemlos bis fast nach Sibenik und am späten Nachmittag sahen wir ein Licht am Ende der Fahrt und das war das Schild „Orter Murter“. Jetzt war es bis zum Campingplatz in Tisno nur mehr ein Katzensprung. Am Campingplatz ging alles ganz fix, der Stellplatz war super und direkt am Meer. Am Abend wurde natürlich gegrillt und das Bier dazu war fabelhaft, wir genossen noch die letzten Sonnenstrahlen, doch wir waren so geschafft, dass wir sofort einschliefen.

Weil wir unseren Roller auch mitgenommen hatten, waren wir sehr mobil, die vielen kurzen Ausflüge in die nähere Umgebung waren schön, doch wegen des heißen Wetters sehr anstrengend, deshalb lagen wir die übrige Zeit faul in der Sonne, dazwischen plantschten wir im Meer und gegessen haben wir natürlich auch fürstlich, das ist ein muss im Urlaub.

Doch ein Ausflug ist mir in Erinnerung geblieben, das waren die Wasserfälle in Krka. Ein beeindruckendes Naturschauspiel mit einem Hoppla garniert. Ich ging und schaute und schaute fasziniert umher, es wäre besser gewesen, ich hätte auf den Weg geachtet. Ein Stein brachte mich ins Wanken und ich fiel der Länge nach hin. Nicht etwa auf die Wiesenfläche, nein ich landete auf dem steinernen Weg, die Knie waren zerschunden, auf der Stirn ein Leck und einen dick geschwollenen Knöchel nahm ich mit nach Hause. Den letzten Tag verbrachte ich deshalb im Schatten und las ein Buch, ich war außer Gefecht gesetzt, doch am Nachmittag erhielt ich eine große Portion leckeres Eis, das war für mich so schön, wie bei einer Tombola der erste Preis.

Die Verletzungen nahm ich mit nach Hause, damit meine Angehörigen etwas zum schmunzeln hatten. Ich war braun gebrannt und hatte weiße Flecken im Gesicht und auf den Knien.

© Gina 2019-04-11

Kommentare

Gehöre zu den Ersten, die die Geschichte kommentieren

Jede*r Autor*in freut sich über Feedback! Registriere dich kostenlos,
um einen Kommentar zu hinterlassen.