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#freude#mitteilungsbedürfnis#lebenslus

Was wohl daraus wird?

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Was wohl daraus wird? | story.one

Heute juckt es mich ganz besonders.

Kratzen hilft nicht. Also produziere ich Sätze.

Habe keinen Anhaltspunkt. Habe keine Idee. Habe nur das Bedürfnis zu schreiben.

Wahrscheinlich sind es der herrlich blaue Himmel und der Sonnenschein, die meine Finger über die Tasten tanzen lassen. Vielleicht ist es aber auch nur das Bedürfnis mit den Storyanern verbunden zu sein? Was auch immer es ist. Es erzeugt ein tolles Gefühl in mir! So viele Themen gäbe es, die vom Papier in den PC wollen. Doch keines hat heute die Berechtigung. Sie soll spontan und ohne Ziel sein, - diese Geschichte. So wie ich selber halt bin. Ich, die ein Leben lang für Verwunderung in ihrem Umfeld gesorgt hat. Manchen zur Erheiterung, manchen zur “Wiekannsienur?" Oh, was für ein Wort! Ja, so bin ich nun mal! Auch im ziellosen Schreiben ist mir nicht langweilig. Es gab Zeiten, da habe ich Musicals bis zum “Gehtnichtmehr” besucht. Es artete aus in: Flug nach London, zwei Musicals genossen und Flug zurück nach Wien. Herrlich war das. Dieser Geschichten gäbe es viele zu erzählen. Doch nein, heute nicht! Heute wird einfach nur sinniert.

Lockdown ist zu Ende! Was für ein herrliches Gefühl. Und noch herrlicher ist aber der Umstand, dass ich nirgends sofort hin muss um dies oder jenes zu erledigen. Haare schneide ich meinem Mann und mir seit November selbst (obwohl pensionierte Krankenpflegerin und keine Friseurin). Die Fußpflege habe ich bei mir immer selbst gemacht und inzwischen schaffe ich sie auch bei meinem mir Angetrauen. Wir schauen nicht einmal schlecht aus damit, wage ich zu behaupten. Was wir zum Leben brauchen, haben wir die ganze Zeit über auch bekommen und ansonsten sind wir sehr anspruchslos.

Ja, und was ist nun daraus geworden? Die Bestandsaufnahme einer sehr glücklichen und zufriedenen Pensionistin.

foto: hermi berger

© Hermi Berger 2021-05-04

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