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#miteinander#zuschauer#schule

Dreigeteilt zum Unterricht

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Dreigeteilt zum Unterricht | story.one

Sie gehen wieder zur Schule. Dreigeteilt. Ein Jahrgang verteilt sich.

Einige sind müde. Sind sie sieben Wochen erst morgens ins Bett gegangen? „Sleepless.“, ist eine Selbstbeschreibung. „Tired.“ Klar, schlaflos macht müde.

Einige haben die aufgetragenen Aufgaben erledigt, andere nicht. Englisch scheint niemanden zu begeistern. Milde Toleranz steht neben Überdruss. Dass sie wieder beieinander sind, freut sie vor allem. Vorn an der Tafel tobt das Unterhaltungsprogramm:

Es läuft „That’s me“ – „Das bin ich“, als Vorbereitung zur nächsten Lektion und Möglichkeit für den Entertainer, etwas über die Anwesenden zu erfahren. Das Ergebnis ist höchst unterschiedlich. Von Ein-Satz-Antworten bis zu kleinen gelungenen Vorträgen ist alles dabei. Die Abfrage der Selbstlern-Lektion, kann integriert werden: Essen ist immer ein ergiebiges Thema.

Die Dynamik steigt. Der Entertainer nutzt jede Gelegenheit, die Zuschauer zu Mittätern zu machen. Rückfragen, Kurzwiederholungen, Mindmap, Aufforderung zu Antworten – egal, ob richtig oder falsch – alles geht. Melden ist nicht nötig. Achtsames Wahrnehmen der Anderen ist die Aufgabe.

Langsam kommt Spaß auf. Alle Bemerkungen sind willkommen. Kommen sie auf Deutsch, sind sie zu übersetzen. Hilfe ist gestattet. Geht doch!

Die Unterrichtseinheit ist vorbei. Frühstückspause und dann auf den Hof! Schnell noch der Applaus für den Entertainer: „… weil sie uns motivieren.“

„Danke! Es hat Spaß mit euch gemacht. Morgen ist Mathe dran.“

© Kathrin Schink 2020-05-05

mutmacher

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