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553-9. Tag- Son Bou-

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553-9. Tag- Son Bou- | story.one

Vom Flughafen 10 Minuten, hinein in die Hauptstadt.

Ein 4 Sterne Hotel, einige Stufen zu einer Drehtüre, die Rezeption um eine meterdicke Säule, alles wuchtig feudal, vornehm, nobel. Im 3. Stock ein Eckzimmer, einen Balkon zum Hafen, weiße Balkonflügeltüren, alles rundum zum Wohlfühlen.

Der Hunger ließ uns noch in das Zentrum Bummeln, ca. 10 Minuten, langsam, immer wieder die Jachten die am Hafen lagen begutachtet, wetten abgeschlossen, welche wohl die teuerste sei.

Irgendetwas mit gelben Reis gegessen, dass ich nicht kannte, wollte es gar nicht genauer wissen, roch nach Seetang schmeckte aber schon gut.

Schickte noch zwei SMS an die Mitarbeiterin, die in der Früh aufsperrte und eine die den Nachmittagsdienst, machte, ob es etwas Besonderes gäbe und ich bin ab 11 Uhr erreichbar.

Lilia wollte zahlen:

>kommt überhaupt nicht infrage, habe dich eingeladen, bitte stecke das Ein.<

Um ca. 9 Uhr gingen wir frühstücken, Sonne, warmer leichter Wind, Meterhohe Palmen, Blick auf den Hafen, Traumhaft.

Badesachen hatten wir eingepackt, aber es zog sie in die City, shoppen, zweimal zwischen Rast und Sangria,

Mittags wieder Fischrestaurant, Nachmittag ein Boot und hinausgefahren, im Hotel gab es einen Folder wo es eine herrliche Robinson Bucht geben sollte.

So war es auch, Goldgeber Sandstrand und nur vier Boote die vor Anker Lagen, aber keine Menschen zu sehen. Das Wasser herrlich klar, warm, Lilia schließlich den Bikini auszog und mir wieder zeigte, was sie für eine gute Schwimmerin war, sie sich so wohlfühlte, ich immer wieder abgeküsste wurde, wobei sie mich immer mit beiden Hände an den Wangen hielt.

Sonnenuntergang, Himmel Blutrot, Wasser blutrot, warm und Tausende Lichter der nahen Stadt.

Wir wider zurück, Abendessen im Restaurant des Hotels, wir betraten die Lobby, Lilia gerufen wurde, ihr ein Zettel gereicht.

Ihr Blick etwas an der Fröhlichkeit verlor.

>was ist?<

>Muss meinen Mann rufen, wie mich gefunden?<

Sie auf die Terrasse, sich eine Zigarette anzündete, den ganzen Tag hat sie nicht geraucht, Ich beobachtete sie, hören konnte ich durch das Glas nichts, aber es schien nichts Schlimmes, einige male lachte sie, nach ihren Gesten ein freundliches Gespräch.

>Was ist?<

>Er sich freut für mich, soll auch Carbeteleoec besuchen; ein Freund ein guter, bekomm adress!<

Sie schien sehr erleichtert, jetzt erst konnte sie wohl diesen Kurzurlaub vom Urlaub genießen. Ich wurde umarmt, gedrückt, gebusselt, diese Fröhlichkeit und Glückseligkeit natürlich auch auf mich Überschnappte.

So wie dieser Tag verliefen auch die anderen 9 Tage, dann wurde es Fad, alles schon drei Mal gesehen,

Wechselten die Küste, auf die andere Seite nach Son Bou, ein Tipp eines Kellners, eine Villa, mit eigenem Pool 140 € pro Tag, aber da sie noch nicht nach Hause wollte, das Einverständnis ihres Gatten da war, wollte sie das unbedingt übernehmen.

Noch etwas Schreckliches ist passiert: Ich hatte mich in sie verliebt.

© LEO-WITSCH 2021-01-13

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