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#angst#geister#glaube

Das Feuer im Nachtgeflüster

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Das Feuer im Nachtgeflüster | story.one

Das Feuer in der Nacht, in dem der Dämon wieder lacht,

raubt den Schlaf, raubt die Kraft, zurück bleibt nur die Geisterschaft.

Sie tanzen und singen, auf das die Ängste klingen,

rauben den Verstand, rauben die Vernunft, zurück bleibt nur die Traumlandzunft.

Endlich Schlaf, endlich Kraft, auf das der Held eine Welt erschafft.

Dem Dämon seiner Macht beraubt, bleiben nur die Geister, an die er glaubt.

Sie rasen und springen, weil die Ängste mit ihnen ringen.

Wandeln sich selbst in neue Formen, jetzt sind auch sie neu geboren.

Dem Glauben beraubt, die Angst verflogen, hat der Held sich selbst betrogen.

Immer noch schwach, immer noch verdorben, lebt er nun in sich selbst verborgen.

© Lukas Pottmann 2021-02-23

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