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#gefahr#jagd#verfolgung

Zwischen Mir und Wir - 8

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Zwischen Mir und Wir - 8 | story.one

Sie läuft, und läuft, und läuft, er ihr hinterher.

- Esmén fliehen vor Ersiees, wie eine Wolke vor dem Weltuntergang.

Der eifersüchtige, von Hass, falschem Stolz und Scham vorwärtsgepeitschte Ex-Mann verfolgt seine Ex-Frau.

- Das Terrain Éntós' ist nicht mehr wiederzuerkennen, aufgelöst, getrennt, aus sich selbst heraus in sich gespalten, in die groteske Ungleichmäßigkeit einer Zickzackellipsentriakontadiploederputrefaktion verfallen.

Eine Polizistin will eine Einbrecherin festnehmen. Sie hat bereits Verstärkung gerufen, während die Verfolgungsjagd weitergeht.

- Ersiees kommt, rückt, kriecht näher und näher. Männlichkeit, Weiblichkeit, Biestlichkeit; Frust, Sucht, Hunger blühen Esmén wie Apollymibäume Blapsisblumen nach.

Die Diebin läuft, und läuft, und läuft, die Polizeibeamtin ihr hinterher.

- Für Esmén wird es mit jedem weiteren Schritt immer knapper, immer gefährlicher. Mit jeder Erhöhung ihres Tempos wird der Antagonist immer schneller.

Knurren. Hecheln. Schaum vor dem Maul. Ein Rottweiler jagt erbarmungslos einen Kater.

- "Warum haben wir es nicht früher bemerkt? Weshalb ist uns der Verfolger entgangen? Wir dürfen niemals eingeholt werden, fliehen müssen wir, mit ganzer Kraft, mit grenzenlosem Willen, mit jeder Faser unseres Daseins. Wenn wir scheitern sollten, fällt Éntós mit uns."

Er will seine Ex-Frau umbringen, weil sie ihn verlassen hat. Sie will nicht ins Gefängnis, denn mit dem gestohlenen Bargeld möchte sie sich erneut Drogen kaufen. Der Rottweiler setzt seine Jagd pausenlos fort.

- Ersiees entstellt Éntós Ebenen dauerhaft, cippusartig, baryesk, aneantirisch, alles zielsicher darauf ausgerichtet, Esmén zu fassen. Flucht ist zunehmend zweifellos zwecklos!

Nicht mehr lange und er hat sie. Nicht mehr weit und sie entwischt ihr. Der Kater ist zum Fassen nahe.

"Was können wir tun?" | Bald | "Können wir uns wehren?" | Gleich | "Was wird mit uns geschehen?" | Jetzt

Die verängstigte und erschöpfte Ex-Frau läuft in eine Sackgasse, hinter ihr die Hitze blanken Hasses. Weder Glück noch Zufall verhindern, dass die Einbrecherin stolpert und zu Boden stürzt. Im letzten Moment zieht sie eine verborgene Schusswaffe und zielt auf die gleichfalls bewaffnete Polizistin. "Lassen Sie sofort die Waffe fallen! Ich bitte Sie, mich nicht dazu zu zwingen, Sie zu verletzen. Jetzt ist Ihre letzte Chance, das Richtige zu tun.", ruft ihr die Beamtin zu, bereit, sofort zu schießen, wenn sie das muss. Der Kater hat das Ende des Weges erreicht, vor ihm ein Gebäude, der vierbeinige Verfolger eintreffend.

Esmén können nicht mehr fliehen. Ersiees hat sie.

© Mario Markovic 2021-05-05

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