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#myAbility#sinndeslebens#kuss

Ein Kuss zum Verlieben

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Ein Kuss zum Verlieben | story.one

Wieder einmal muss ich die AnfĂ€nger im Labor beobachten. Bis jetzt lief noch alles wie nach Plan. Die kompletten Neueinsteiger hatten wie immer riesen Schwierigkeiten die Schaltung aufzubauen und man musste ihnen viel erklĂ€ren. Aber hey, dazu war man nun mal als Tutorin da. Zum Schluss als der Großteil schon fertig war und ich mich auch schon fertig machen wollte zu gehen, kam Anna noch zu mir. “Kannst du das AbschlussgesprĂ€ch noch mit dem einen da hinten machen? Ich habe heute genug AnfĂ€nger gehabt. Ich kann nicht mehr.”, flehte sie mich verzweifelt an und ich willigte ein. Was anderes hatte ich heute Abend eh nicht mehr groß geplant. Ich ging zu dem letzten Studenten.

“So, willst du mir mal was erzĂ€hlen, was du heute gemessen hast?”, fragte ich ihn. Er drehte sich zu mir, sah ein wenig nervös aus. Angst vor einem GesprĂ€ch. Ich kann mich noch genau an mein erstes Labor erinnern. Wir waren alle mal in so einer Situation. “Sarah?”, fragte er mich auf einmal verdutzt und endlich erkannte ich ihn. “Nick? Was machst du den hier? Ich dachte, du wĂŒrdest alles außer irgendwas mit Technik machen." Ja, das hatte er mal gesagt, als wir in der Schule ĂŒber unseren spĂ€teren Job erzĂ€hlen sollten.

“Sagen wir es mal so. Ich hab mich um entschieden, als ich gehört habe, dass du auch hier studierst." Jetzt schaute ich ihn verwirrt an. “Nur meinetwegen? So eng waren wir nie in der Schule eher das Gegenteil. Was war mit deinen anderen Freunden?", fragte ich, doch mit jeder Frage kam er immer ein StĂŒckchen nĂ€her auf mich zu bis er mich fast komplett in die Ecke gedrĂ€ngt hatte. Ein Teil seiner braunen Locken fielen mir direkt vor die Augen. So nah waren wir uns wirklich noch nie. “Manche machen eine Ausbildung, andere haben einen Job und andere studieren, was man spĂ€ter kaum gebrauchen kann. Und außerdem wollte ich dich wiedersehen.” Bei diesem Satz blieb mir der Atem stecken. “DafĂŒr hĂ€tte es auch andere Wege gegeben.”, brachte ich noch so halbwegs aus meinem Mund. “Aber ich will es so.”, erwiderte er und nun hatte er die HĂ€nde hinter mir auf dem Tisch gestemmt. Ich war vollkommen gefangen. Seine Stirn drĂŒckte gegen meine. Wir schauten uns nur einen Moment lang an, ohne irgendetwas zu sagen. Ich konnte seinen Atem auf meinen Lippen spĂŒren, so nah waren wir uns. Mein Herz raste vor Begeisterung. Die Spannung war kaum noch zu ertragen.

“Dann tue es doch endlich.”, befahl ich es ihm und im nĂ€chsten Moment waren seine Lippen schon auf meinen. Es fĂŒhlte sich an als ob er das schon eine ganze Zeit sehnlichst wollte. Sich danach gierig wĂ€re, endlich das tun zu können, was er sich schon immer gewĂŒnscht hatte. Nach einer Zeit fĂŒhlte ich wie er seine Arme um meine Taille legte und sich von der ganzen Aufregung entspannte. Nun war es ein sehr zĂ€rtlich und liebevoller Kuss, wonach sich jede Frau nur sehnten konnte. Wahrscheinlich kochte Anna auch schon vor Wut. Ihr Pech.

Ich glaube, dass GesprĂ€ch wĂŒrde ich ein anderes Mal mit ihm zu Ende fĂŒhren, doch jetzt hatte ich was weitaus wichtigeres zu tun,

© MY 2021-07-22

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