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Endlich am Ziel

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Endlich am Ziel | story.one

Selten ist man ganz allein erfolgreich. Kommen aber zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen zusammen, stellt sich der Erfolg von selbst ein.

Ich gab schon die Zeitschrift "Der Blick in die Vergangenheit von Mauer" heraus, der es aber einfach an Reichweite fehlte. Nun verblĂŒffte mich die damalige Maurer GeschĂ€ftsfrau Gertraud Sykora mit der Frage, ob ich nicht eine Zeitung ĂŒber das heutige Mauer herausgeben wollte. Frau Sykora war als BlumenhĂ€ndlerin nicht nur fĂŒr ihre wunderschönen BlumenstrĂ€uße und Dekorationen weit ĂŒber die Grenzen von Mauer bekannt, sie organisierte auch einen sehr beliebten Weihnachtsmarkt und Modeschauen in ihrem GeschĂ€ftslokal und dem Hof ihres Hauses. Sie war also sehr kreativ - ganz im Gegensatz zu mir.

Zu diesem GesprĂ€ch lud sie auch einen ihrer Jugendfreunde ein, Herrn Mag. Robert Schmiedlehner, der sich als GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines internationalen Markenunternehmens auch sehr fĂŒr Architektur und Kunst interessierte und zahlreiche Artikel in angesehenen Magazinen zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlicht hatte.

Ohne diese beiden hĂ€tte es die Mauer Zeitung niemals gegeben. Sie machten mir klar, dass man so ein großes Projekt auf einer breiten Basis beginnen mĂŒsste. FĂŒr Frau Sykora war es als großartiger Kommunikatorin kein Problem, den Maurer Gartenbauverein und den Maurer Weinbauverein ins Boot zu holen. Sie konnte auch ihre Freundin Chris Lohner fĂŒr die Zeitung gewinnen, die kostenlos Prominente vorstellte, die in Mauer und Umgebung wohnten. NatĂŒrlich musste man die Finanzierung der Zeitung sichern und so war es ebenfalls Gertraud Sykora, die GeschĂ€ftsleute als Inserenten gewinnen konnte. Man sollte auch ĂŒber interessante Themen schreiben und dafĂŒr stellte sich gleich zu Beginn Mag. Robert Schmiedlehner zur VerfĂŒgung, der spĂ€ter der Leiter der Arbeitsgruppe wurde, die den Maurer Hauptplatz umgestaltete.

Was ich damit sagen möchte: Es gibt Dinge, die man allein nie erreichen könnte, die man aber gemeinsam mit anderen schaffen kann. Das wurde mir schon in dieser frĂŒhen Anfangsphase einer 2020 schon 28jĂ€hrigen Zeitungsgeschichte bewusst. Karl und Gerda Buberl halfen mir bereits bei der Herausgabe der Blick-Zeitung und unterstĂŒtzten mich auch bei der neuen Zeitung, wo KR Otto Podingbauer beliebte Artikel ĂŒber die Geschichte von Mauer schrieb, Mag. Christl Ayad, die Frau des praktischen Arztes Dr. Sami Ayad am Maurer Hauptplatz, stellte sich fĂŒr eine regelmĂ€ĂŸig erscheinende Kolumne in der Zeitung zur VerfĂŒgung und trug damit viel zum Erfolg bei. Sie hatte auch die Idee, die "Maurer Heimatrunde" zu grĂŒnden. Der geniale Fotograf Ing. Horst Zecha begeisterte die Leser mit seinen Fotos. Er wurde spĂ€ter Obmann der Heimatrunde St. Hubertus. Die Rauchfangkehrer-Meisterin Christine Kratochvil hatte die Idee, einen Maurer GeschĂ€ftsleuteverein zu grĂŒnden, der in der Folge wesentlich zur gesicherten Finanzierung der Zeitung betrug. Was lernte ich daraus?

© Norbert Netsch 2020-08-10

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