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Den Himmel sehen- durch Fasten

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Den Himmel sehen- durch Fasten | story.one

Die Konstanten sind jedes jahr gleich : das Kloster in seiner wundervollen Lage, der Fastenwunsch und die vertraute, bereits lieb gewordenen Fastenleiterin. Auch der Ablauf der fastenwoche ist weitestgehend gleich und doch ist es jedes Jahr anders. Die Gruppe, zusammengewĂŒrfelt aus allen BundeslĂ€ndern, fĂŒhrt Menschen an einen gemeinsamen ort, die sich vielleicht sonst nie getroffen hĂ€tten. Menschen, die fĂŒr eine Woche ihre Berufe ablegen, auch wenn der eine oder andere Computer oder Handykontakt hĂ€lt. WandergesprĂ€che fĂŒhren mich in mir unbekannte Berufs-und Lebenswelten und enthalten oft Informationen und Einsichten, die fĂŒr mich breiehcernd und wertvoll sind. Jedes jahr aufs Neue entdecke ich Neues in den alten Klostermauern, die Kirche vermittelt mir ein warmesGefĂŒhl des Nachhausekommens. Welche VorgĂ€nge in meinem Inneren ablaufen, ist in jedem Fastenjahr anders, aber unsichtbar fĂŒr die Mitmenschen. Hinter dem aus Stress und Sorge gezeigten FassadenlĂ€cheln bildet sich ein neues- geformt aus wiedergewonnenenm Vertrauen, geordneten GedankengĂ€ngen und wieder entdeckten Freuden. Es stellt sich Lebensfreude ein, die vor der Fastenwoche fast erloschen schien, die frisch genĂ€hrt, die RĂŒckkehr in den Alltag beflĂŒgelt-;amchmal muss man eben die Perspektive wechseln, um wieder den Himmel zu sehen. Ich bin zutiefst dankbar dafĂŒr.

© PANSILVA 2019-06-05

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