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Der Duft des Whiskys

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Der Duft des Whiskys | story.one

FREIHEIT UND WHISKY GEHÖREN ZUSAMMEN, sinnierte bereits Robert Burns. Eine Distillery auf Arran hat dem schottischen Nationaldichter sogar einen eigenen Single Malt gewidmet, dessen Birnen-, Zedernholz- und Vanillearomen verführerisch duften. Während ich diese Zeilen tippe und am Lasanta nippe, summe ich leise Burns bekannten Song AULD LANG SYNE und lasse das vergangene Jahr dankbar Revue passieren.

Im September 2020 habe ich dank story.one den Mut gefasst, meine Ideen, die wie ein Ozean vom Himmel regneten, in den Ă„ther hinaus- und sogar eigene Kurzgeschichten bei einer Lesung im kleinen Kreis von lieben Freunden und Verwandten vorzutragen.

Und nun ist es schon wieder passiert! Irgendwie kann ich nicht die Finger davon lassen. Als wäre ich nicht imstande, ohne Bestellung an der Feinkosttheke vorbeizuschlendern. All die illustren Gedanken wollen aufs Papier gebannt, belebt mit stimmungsvollen Bildern, zu einem Buch gebunden werden. Auch auf die Gefahr hin, dass man mich von nun an für einen Schluckspecht, für eine Über-den-Durst-Trinkerin hält, habe ich meine Reisen nach Schottland, die neben Klippenwanderungen, Steinkreisen und Wikingergräbern auch Erkundungstrips zu Whiskybrennereien beinhalten, in meinem nun zweiten Geistesblitz festgehalten. Durch das Resümieren meiner schottischen Anekdoten habe ich verinnerlicht, dass ein whiskykundiger Michael Jackson nicht unbedingt ein begabter Sänger und Tänzer sein muss und selbst tibetanische Mönche mit Interesse an der goldnen Spirituose schnuppern.

Wenn ich auf der rauen Insel weile, bin ich natürlich keine Kostverächterin und genehmige mir den einen oder anderen Dram. Experte in Sachen Whisky bleibt jedoch der beste aller Väter, der Aromen und geschmackliche Eigenheiten auf Anhieb erkennt und mit seinen Kenntnissen über das Wasser des Lebens schon so manchen Destilleriebetreiber in Staunen versetzt hat. Mich interessiert meist mehr die Herstellungsweise sowie das originelle Design der Flaschen. Wichtig ist mir das Gespräch mit Einheimischen über deren Nationalgetränk, das ja erst durch den Einfall der Reblaus in Europas Weinkulturen den Weltmarkt erobert hat.

Nützen möchte ich die Gelegenheit und mich bei all jenen bedanken, die meinen Stories durch ihre Likes und ihr anerkennendes Feedback Wertschätzung entgegenbringen. Habt herzlichen Dank für eure positiven Vibrations, die meinen Tag erhellen und mein Gemüt beflügeln, weiter zu fabulieren. Eure Anerkennung ist wie ein Geschenk, das ich demütig annehme. Eure zahlreichen rosa Herzen für meine Geschichten über Nessie und Co. haben mir bewiesen, dass ich auf eure Unterstützung bauen kann. Darum freue ich mich heute darüber, mit eurer Hilfe am Geburtstag meiner jüngeren Schwester mein zweites Buch aus der Taufe zu heben.

Leinen los! Korken knallen und eine frische Brise weht mir bereits um die Ohren: SlĂ inte whath!

© Silvia Peiker 2021-10-17

storyoneReif für die InselDinge und ihre GeschichtenSKANDINAVIEN—SCHOTTLAND

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