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#wissenschaft#technologie#archäologie

“Wir leben in den Wolken” - Informationstheorie

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“Wir leben in den Wolken” - Informationstheorie | story.one

„Wir leben in den Wolken und berühren nur die Oberfläche dessen was ist.“

Informationssystem ist hier ein oft benutzter Begriff, den es zu erklären gilt. Er beinhaltet u.a. 2 Theorien – die Informationstheorie und Systemtheorie. Zudem behandelt er die bekannteren Begriffe der Dokumentation, und Analyse, die unerlässlich im Fachbereich der Archäologie sind. Die Dynamik der 4 dimensionalen Informationssysteme beruht auf der Wechselwirkung von Entitäten [lat. entitas=Ding, Seiend; ein Sammelbegriff für unterschiedliche Gegebenheiten wie Dinge, Eigenschaften, Relationen u.a.]. Ideen von Objekten, diesseits und jenseits unserer Wahrnehmung, einem Tanz in der Vernetzung, der Verschränkung von materiellen und nichtmateriellen Dingen, von Gegenständen und Gedanken. Ein verschränktes Universum, die Realität und das Leben an sich, das wir versuchen in 2- und 3- dimensionalen nicht dynamischen Informationssystemen zu speichern [Zeichnungen, Schriftstücke etc.] und in Simulationen dynamisch vernetzt darzustellen. Ein Vorratsspeicher an Information in den wir organisierte Daten eingeben, Kopien, Skizzen von unserer Umwelt, die in einer unorganisierten räumlichen Struktur existieren und aufgehen in der Emergenz, aus der wie wiederum schöpfen. Manche gedanklichen Skizzen wirken wie eine aus Daten erschaffene Pointe, eine Zuspitzung der Dinge, begründet auf unserer Gabe schematisch zu denken, und komplexes Wissen einfach zu erklären. Nicht jeder Versuch in der Geschichte Wissen zu komprimieren und einfach darzustellen hat geklappt, aber die Versuche der einfachen Darstellung fanden in der Bewegung der Zeit und neuen Erfahrungen Auflösung und Ergänzung.

Die Auseinandersetzungen mit Strukturen, Mustern, linearen wie nicht linearen Dynamiken, Korrelationen und das Bemerken von sogenannten Scheinkorrelationen, übergeordneten wie speziellen Funktionen, eingebettet in den Phänomenen der Emergenz, in natürlichen wie künstlichen Systemen soll eine umfassendere und ausgeglichene Sicht ermöglichen und realistische Vorhersagen und Rekonstruktionen im Analyseverfahren erlauben.

Der Mathematiker Claude Shannon begründete die Informationstheorie. Es ist eine mathematische Theorie aus dem Bereich der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik. Ihr Inhalt behandelt Begriffe wie Information, Entropie, Informationsübertragung, Datenkompression sowie verwandte Themen. Es ist eine theoretische Betrachtungsweise von Kommunikation die für die Beschreibung in der Mathematik, Informatik und Nachrichtentechnik eingesetzt wird. Zudem dient die Informationstheorie als Grundlage und Beschreibung von Kommunikationssystemen in anderen Fachbereichen wie der Neurologie ( komplexe adaptive Systeme – Systemtheorie ) – das Nervensystem, neuronale Netzwerke, Wissen in der Informationswissenschaft und natürlich der Dokumentation.

© Susanne Kunze 2021-10-14

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