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#sizilien#sykarus#noto

Sightseeing und 397 Fotos

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Sightseeing und 397 Fotos | story.one

Mittwoch, 27.10.21

Als der Morgen in Syrakus hereinbricht, habe ich genau zwei Wünsche – etwas essen und mir die Stadt anschauen. Nach dem Frühstück spazieren wir über die Brücke „Ponte Santa Lucia“ durch die „Porta Marina“ in die Altstadt, wo mir am „Piazza Duomo“ gleich die prunkvolle „Chiesa Cattedrale Natività di Maria Santissima“ ins Auge sticht. Mein Freund beschließt mit dem Hund draußen zu bleiben, während ich ganz begeistert unzählige Fotos schieße.

Aber ebenso an jeder weiteren Ecke zücke ich fleißig die Kamera, sodass mein Freund bei der „Fonte Aretusa“ seine erste Caffè-Pause benötigt. Im Anschluss schlendern wir entlang der Promenade bis zur „Spiaggia di Cala Rossa“, wo die Wellen stürmisch aufs Festland peitschen. Von dort an gehen wir, oder besser gesagt, ich gehe und mein Werter folgt mir, kreuz und quer durch den schönen Stadtteil, der mich mit der reichlichen Begrünung als auch den vielen bunten Elementen sehr anspricht. In einer Seitengasse finden wir ein unscheinbares Restaurant, wo wir vorzüglich zu Mittag speisen. Beim Rückweg erblicke ich den „Tempio di Apollo“ und bin vollkommen fasziniert. Leider hat das großflächige Areal „Parco Archeologico Neapolis“ mit dem „Teatro Greco“ und „Anfiteatro Romano“ ohne Angabe von Gründen geschlossen und ich kann nur entlang des Zaunes ein paar Aufnahmen von den Gräbern „Presunta Tomba di Archimede“ machen.

Die Reise führt uns danach zum südlichsten Punkt nach Portopalo samt Blick auf die „Isola delle Correnti“, wo wir eigentlich für heute zu nächtigen planen, jedoch ist das Hotel nicht geöffnet und folge dessen fahren wir weiter nach Noto – die Empfehlung eines Bekannten.

Wir kurven mit Schneckentempo im größten Nachmittags-Stau durch die Stadt und mein Liebster wird von Sekunde zu Sekunde grantiger, wie jemand solch eine hässliche Stadt für einen Urlaub vorschlagen kann. Ich meine daraufhin, dass zumeist das historische Zentrum der Blickpunkt einer Stadt ist und nicht die Industriegegend herum. Also gebe ich ins Handy-Navi, welches Mann ja nicht nutzen will, „Centro“ ein und siehe da, wir bekommen wunderschönste Bauwerke zu Gesicht. Ein ganz besonderes Highlight sind die vor der „Cattedrale di Noto“ auf den Stufen liegenden riesigen Skulpturen des bereits 2014 verstorbenen polnischen Bildhauers Igor Mitoraj.

Als wir ein echt schönes Hotel ausfindig machen und dorthin anreisen, ziehen sich beim „uomo“ erneut die Mundwinkel weit nach unten, da wir ca. 10min in Serpentinen hinabfahren und er heute keine Lust mehr auf eine Wanderung hat. Ich erkundige mich daher erneut im Navi und die Lage beruhigt sich Gott sei Dank wieder, als sich herausstellt, dass wir uns zentraler nicht befinden könnten. Die Unterkunft ist fußläufig wenige Minuten von der „Porta Reale“ entfernt, von wo man ebenerdig ins Altstadtzentrum gelangt. Dort entdecken wir ein fabelhaftes Restaurant, wo wir den bildgewaltigen Marathon von 397 Fotos gemütlich ausklingen lassen.

© Sylvia Eugenie Huber 2021-10-30

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